Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 25. März 2009 um 12:13 Uhr veröffentlicht und wurde unter Aktuelles abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt.
AEROGRAMM
Neues von den Sprungplätzen in Calden und Gera
Castellon
Es geht immer noch weiter. Heute vormittag ist es nicht so sonnig und warm wie gestern, aber dennoch können wir gut springen. Der Wind ist harmlos aus SSO. Gestern abend frischte der Wind noch etwas auf. Die Springer des Sunset-Loads waren denn doch etwas überrascht. Am Boden leichter Wind und in 200 Meter sehr starker Wind aus der entgegengesetzten Richtung.
Die Chicas ziehen ein ein straffes Programm durch. 12 Sprünge täglich, Doppelschläge, Briefing, Rollen, aber die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nicht, also muss gschafft werden.
Schrammi hat seinen RW-Kurs jetzt in Vierergruppen aufgeteilt, was für den Lernfortschritt der Teilnehmer spricht.
Insgesamt läuft alles sehr harmonisch und konfliktfrei. Einige Gruppen und Grüppchen nehmen sich nach den vielen Sprüngen auch schon mal eine Auszeit. Das ist auch gut und vernünftig, denn hier in Castellon/Valencia gibt es viele schöne Ecke. Heute abend wird dann der Zeilenschreiber hoffentlich auch seinen obligatorischen Frisör und Declathon Besuch schaffen, sonst gibt es Mecker zu Hause.
Übrigens sind die paar Wolken jetzt verschwunden und die Sonne scheint unverdrossen und erbarmungslos.
Fotos folgen!!
Interessante Beobachtungen konnte ich heute morgen beim Frühstück machen. Nachdem ich um 0750 Uhr im Frühstückssaal erschien, ersteinmal benutze Teller, leere Joghurtbecher und Müslischalen zur Seite schieben musste und mich dann zu unserem Youngster (Küken darf ich nicht mehr sagen) setze, bemerke ich eine ungewohnte Unruhe bei Cornelius. Er schaute sich beim Leeren eines weiteren Joghurts ständig nervös um, als ob er auf eine weibliche Schönheit wartete, deren Platz ich gerade besetzt habe. Der Grund war aber ein anderer. Plötzlich schoss er nach oben und murmelte:”Die Japaner kommen!” (ich fühlte mich ein wenig nach Perl Harbour versetzt) und er stürmte zum Buffet. Dazu muss man wissen, dass wir das Hotel Azor mit einer japanischen B-Jugend Fußballmannschaft und deren 15 Betreuer teilen, die immer etwas zeitversetzt zum Essen kommen und dann natürlich das Buffet blockieren. Auch japanische 15-jährige haben großen Hunger. Cornelius schaffte es dann aber -auch dank seiner sportlichen Grundausbildung- vor den Japanern seinen letzten Gang auf den Teller zu schaufeln. Die Erleichterung darüber war bei ihm unübersehbar. Der Tag konnte beginnen.
Einen Kommentar schreiben
Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.
